Aprilia gewinnt 2013 den Sbk-Weltmeistertitel der Konstrukteure.

550 Punkte holte Aprilia als sieger. Kawasaki folgt mit 501 Punkten, vor BMW 443, Suzuki 243, Honda 236, Ducati 185 und Yamaha mit 8 Punkten. Eugene Laverty ist Vize-weltmeister – Sylvain Guintoli belegt Platz 3 in der Fahrerwertung 2013.

Jerez, 20. Oktober 2013 – nachdem Aprilia die Tabelle in der Konstrukteurs-Wertung der Superbike Weltmeisterschaft die gesamte Saison 2013 angeführt hatte, wurde der Hersteller aus Noale in Jerez zum zweiten Mal in Folge Weltmeister der Konstrukteure. Ein großartiger Erfolg, für den das Team beim ersten Lauf auf Phillip Island mit fünf Podestplätzen den Grundstein gelegt hat.

Ein weiterer großartiger Titel für die Marke und den italienischen Motorsport. Seit 2010 hat Aprilia damit bereits fünf Weltmeistertitel in der Superbike WM gewonnen. Insgesamt ist es WM-Titel N°.52 für das Unternehmen aus Noale in knapp 20 Jahren Renngeschichte.

Mit insgesamt 10 Siegen – 9 x Laverty und 1 x Guintoli – und 26 Podestplätzen konnte Aprilia 550 Punkte sammeln und damit die Überlegenheit des 65°-V4-Motors und der RSV4 unter Beweis stellen. Es folgen Kawasaki 501, BMW 443, Suzuki 243, Honda 236, Ducati 185 und Yamaha mit 8 Punkten. Wie wettbewerbsfähig die RSV4 ist, zeigten auch die Satelliten-Teams, die mit Davide Giugliano (2) und Michel Fabrizio (1) drei Siege und eine Pole Position verbuchen konnten.
Die Ergebnisse, die Aprilia seit dem Einstieg in die Superbike WM 2009 erzielt hat, basieren auf konstanter Entwicklung. Entwicklung, die Aprilia bereits 2010 und 2012 sowohl den Weltmeistertitel in der Fahrerwertung, als auch in der Konstrukteurs-Wertung einbrachte. Dank der enormen Erfahrungen, die Aprilia über Jahre im Rennsport gemacht hat, konnte die RSV4 zu einem Motorrad entwickelt werden, das den Fahrer unterstützt, auf Rennstrecken mit unterschiedlichen und wechselnden Bedingungen hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

Als Direktor von Aprilia Racing dankte Romano Albesiano dem Team für seine Leistungen: „Den Weltmeistertitel der Konstrukteure zu gewinnen, hat große Bedeutung. Es ist eine Auszeichnung für gelungene Designarbeit, schließlich stellt das technische Design unserer RSV4 auf der Rennstrecke seit Jahren seine Dominanz unter Beweis. Made in Italy – darauf sind wir stolz. Nachdem ich gemeinsam mit meinen Ingenieuren die Straßenversion der RSV4 entwickeln durfte, ist es natürlich toll, dass die RSV4 auf der Rennstrecke Weltmeistertitel einfährt. Die konstanten Leistungen, die alle Fahrer in diesem Jahr gezeigt haben, sowohl Laverty und Guintoli im Werksteam, als auch die Fahrer des privaten Althea Teams und Red Devils Roma, haben dazu geführt, dass Aprilia die Herstellerwertung vom ersten bis zum letzten Rennen dominieren konnte. Auch in der Fahrerwertung lagen Guintoli und Laverty lange auf Platz 1. Bis zum letzten Rennen hatten beide mathematisch die Chance, die Fahrerweltmeisterschaft zu gewinnen. Als Leiter der Motorrad-Entwicklung der Piaggio Gruppe freut mich der Erfolg gleich doppelt, schließlich wurde die RSV4 gemeinsam von den Ingenieuren - zuständig für Design und Produktion der Serienmaschine und der Rennabteilung - in Noale entwickelt. Die Aprilia RSV4 ist ein italienisches Meisterwerk – siegreich auf der Rennstrecke, verwöhnt sie die Fans auf der Straße jeden Tag aufs Neue. In Jerez war ich zum ersten Mal auch als Aprilia Renndirektor vor Ort. Mein Lob und mein Dank gilt all denen, die an diesem Projekt mitgearbeitet und das Team über viele Jahre so siegreich gemacht haben.“

Mit der Entwicklung der innovativen RSV4 begann für Aprilia Racing 2009 eine neue Ära in der Superbike WM. Mit ihrem exklusiven 65°-V4-Motor und einer rennsporterprobten Fahrwerkskonstruktion hat Aprilia RSV4 eine neue Generation Supersportler präsentiert. Bereits in ihrem Debütjahr stellte die RSV4 mit einem Sieg ihr Potential unter Beweis. 2010 und 2012 holte die RSV4 beide Titel in der Superbike WM. Erstmals in der Geschichte der Superbike WM gewann ein italienischer Fahrer, auf einem italienischen Motorrad und mit einem italienischen Team den WM-Titel – 2010 wie 2012.

Jetzt zählt Aprilias Sammlung in der Superbike WM 5 Titel – 2 x Fahrer und 3 x Hersteller – dazu kommen 38 Siege, 93 Podestplätzen und 16 Pole Positionen. Insgesamt hat Aprilia 52 Weltmeistertitel auf seinem Erfolgskonto – 38 in der Straßen-WM der Klassen 125 und 250 cm³, 5 in der Superbike und 9 in verschiedenen Off-Road Disziplinen. Damit ist Aprilia eine der erfolgreichsten Marken im Motorradrennsport.